Diakonische Dienste

Diakonische Dienste werden meist im Rahmen des Krankenpflegevereins oder in den beiden Pflegeheimen geleistet.

Einen wichtigen Dienst leisten die Sammlerinnen und Sammler, die nicht nur Gemeindebriefe austragen und die Opfertütchen für die Diakonie und für „Brot für die Welt“ einsammeln, sondern auch sichtbar den Kontakt zu allen Gemeindegliedern halten. Leider gibt es nicht mehr in allen Gemeindebezirken Frauen und Männer, die diesen Dienst gerne übernehmen.

Eine Art Besuchsdienst für solche, die nicht mehr zum Gottesdienst kommen können, sind die Frauen, die regelmäßig jeden Monat Predigten austragen. Dabei werden zwei Sonntagsgottesdienste in schriftlicher Form in die Häuser gebracht.

Der Dienst am Nachbarn, die Hilfe, die niemand sieht und über die niemand berichtet, - diese Art der Hilfe nimmt in Gerstetten einen weiten Raum ein – sicherlich größer als alles, was an organisierter Hilfe getan wird.

Altenheimseelsorge

In Gerstetten gibt es das private Pflegeheim in der Lenaustraße und das Pflegezentrum der Evangelischen Heimstiftung in der Goethestraße. 

Verantwortlich für die Seelsorge in den Gerstetter Altenheimen ist Pfarrer Maisenbacher. Zu diesem Dienst gehören auch die Bibelstunden und die Altenheimgottesdienste.

Bibelstunden finden 14-tägig am Dienstagnachmittag um 15.30 Uhr im Altenzentrum Goethestraße statt. Pfarrer Maisenbacher und Pfarrer i.R. Hägele wechseln sich dabei ab. 

Neben den Bewohnerinnen und Bewohnern des Altenheimes kommen auch und Besucher von außerhalb. Neben der Bibelauslegung gibt es in der Bibelstunde Geschichten, Gespräche, Lieder und Gebete

Einmal jährlich geht es zusammen mit dem Gustav-Adolf-Kreis zum Ausflug.

Altenheimgottesdienste sind ökumenisch und finden abwechselnd in beiden Altenheimen statt. Die Gottesdienste werden geleitet von den beiden evangelischen Pfarrern Bosch und Maisenbacher sowie von Pastor Mader der EMK und Gemeindereferentin Roth von der Katholischen Kirchengemeinde. Auch zu den Altenheimgottesdiensten kommen Gäste von außen.

Vor Ostern und Weihnachten wird das Abendmahl gefeiert.

Wer den Sonntagsgottesdienst besuchen möchte, wird abgeholt. Viele Gemeindeglieder besuchen häufig die Bewohnerinnen und Bewohner.

Krankenpflegeverein

Vorsitzender: Pfarrer i. R. Alfred Hägele

Beraterin: Frau Martina Müller (Kontakt)

Der Krankenpflegeverein ist ein selbständiger Verein. Durch den Vorsitz ist der Verein eng mit der Kirchengemeinde verbunden.

Fest angestellt ist Martina Müller. Sie unterstützt und berät Menschen in allen Fragen des Älter-Werdens und der Pflegebedürftigkeit.

Eine Gruppe Pflegender Angehöriger sowie eine Gruppe für Trauernde trifft sich regelmäßig zum Austausch.

Die Mitglieder der Hospizgruppe besuchen und begleiten Sterbende in den Altenheimen und in Privathäusern. Wichtig für den Verein ist auch die Unterstützung der Schulsozialarbeit.

Jährlich bei der Mitgliederversammlung wird ein Thema aus dem Bereich der Diakonie diskutiert. Der Verein hat mehr als 1200 Mitglieder, auch in den Teilorten und ist damit der größte Verein der Gesamtgemeinde.

Der Hilfsdienst "Senioren helfen Senioren" arbeitet unter dem Dach des Krankenpflegevereins. 

Ökumenische Nachbarschafthilfe Gerstetten

Die ökumenische Nachbarschaftshilfe ist 1983 gegründet worden. Träger ist die kath. Kirchengemeinde Gerstetten über die Caritas.

Die damalige Leiterin der Gerstetter Sozialstation, Heidemarie Exner, sah damals den Bedarf für eine hauswirtschaftliche Versorgung als Ergänzung für die medizinische Betreuung älterer Menschen. Anfangs richtete sich das Angebot der ökumenischen Nachbarschaftshilfe auch an junge Familien und bot Kinderbetreuung an. Es zeigte sich aber bald, daß der Schwerpunkt des Bedarfs bei der bei der  älteren Generation lag.

Die ökumenischen Nachbarschaftshilfe schließt die Lücke zwischen Sozialstation und ärztlicher Versorgung.

Das Aufgabengebiet ist sehr vielfältig: 

Wir gehen einkaufen, begleiten  zum Arzt, zum Gottesdienst, bereiten kleinere Mahlzeiten zu, betreuen demente und körperlich z.T. hilflose Menschen stundenweise, um die Angehörigen zu entlasten.

Wir unterstützen mit unserer Arbeit meist ältere und alleinstehende Menschen, sodass es möglich ist, dass sie in ihrem Haushalt bleiben können.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die sich zur Verschwiegenheit verpflichtet haben, arbeiten stundenweise. Die Dauer des Einsatzes hängt von den jeweiligen Erfordernissen ab. Derzeit wird eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 8,00 €  pro Stunde erhoben.

Das jetzige Team besteht aus ca. 20 Helferinnen und freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme.